Tarifvertrag nordwürttemberg nordbaden entgelttabelle

Die DGB-iGZ-Vereinbarungen sehen vor, dass Arbeitnehmer nach 12 Monaten Beschäftigung bei der Zeitarbeitsfirma das Recht haben, von der „Grundstufe“ (Hauptstufe) zum „Hauptsystem“ (Hauptstufe) überzugehen. Die Vergütung in diesem letztgenannten System ist in allen Maßstäben um 3 % höher als im Basissystem. In Österreich startet die Metallindustrie traditionell in die jährlichen Verhandlungsrunden. Da die Gewerkschaftsquote in diesem Sektor vergleichsweise hoch ist und daher die getroffenen Vereinbarungen aus Sicht der Arbeitnehmer vergleichsweise gut sind, wurden die Vereinbarungen als Muster für die übrige Wirtschaft betrachtet. Die ausgehandelten Erhöhungen werden jedoch nicht automatisch in anderen Sektoren angenommen; sie markieren in der Regel die höchsten Lohnerhöhungen aller Sektoren. Auch in der Verhandlungsrunde 2012 hat es einen Dezentralisierungsprozess gegeben, so dass es höchst fraglich ist, ob die Branche ihren temporeichen Charakter beibehalten kann (siehe 4: Ausblick auf die Lohnentwicklung 2013). In Kroatien beharrte die Union der Autonomen Gewerkschaften Kroatiens (SSSH/UATUC), der größte Gewerkschaftsverband, auf der Umsetzung des aktuellen Gesetzes (Gesetz über den Mindestlohn, OG 39/13) und erwartete, dass der Gesetzgebungsausschuss des kroatischen Parlaments eine klare und robuste Erklärung der Anpassungsmethode vorbringen würde. Der zweitgrößte Verband, die Unabhängigen Gewerkschaften Kroatiens (NHS), schlug vor, das Gesetz zu verfeinern, um Artikel zu klären, die problematisch erscheinen. Das NHS schlug vor, den Mindestlohn als Grundlohn zu behandeln und allen Lohnzuschlägen zu unterliegen, die in anderen Gesetzen, Tarifverträgen und Verträgen vorgeschrieben sind. Der kroatische Arbeitgeberverband, der einzige Arbeitgeberverband, der auf nationaler Ebene repräsentativ ist und der einzige mit Einfluss auf die Politik, hatte grundsätzliche Einwände gegen die bestehenden Rechtsvorschriften. Im Wesentlichen schlägt sie vor, das Mindestlohngesetz anzupassen, um tarifliche Lohnsätze in Branchenvereinbarungen auf einem Niveau unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnniveaus zuzulassen. Dass Leiharbeit nun tarifvertraglich geregelt ist, ist nicht nur für den traditionellen Zeitarbeitssektor relevant, sondern auch für Leiharbeitnehmer in den „Personal-Service-Agenturen“, die auf der Grundlage öffentlicher Ausschreibungen der Bundesanstalt für Arbeit (BA) eingerichtet werden sollen, um Arbeitslose vorübergehend einzustellen und kurzfristig einzustellen (DE02222203N).

Eine Voraussetzung für eine Zeitarbeitsfirma, einen Vertrag über die Leitung eines PSA zu erhalten, ist die Einhaltung eines Tarifvertrags. Die Zahlen werden anhand aller Vereinbarungen berechnet, die vor ablauf einer von der Agentur festgelegten Frist eingereicht wurden. Vereinbarungen, die 2012 geschlossen, aber nach diesem Datum eingereicht wurden, zählen nicht zu den Durchschnittswerten. Alle Statistiken sind daher vorläufig und können nicht alle 2012 abgeschlossenen Tarifverträge enthalten. In den Vorjahren wurde der Erfassungsbereich jedoch auf über 95 % geschätzt.