Musterhäuser norddeutschland

Der deutsche Name, Fachhallenhaus, ist eine regionale Variante des Begriffs Hallenhaus, manchmal auch als „Niedersächsisches Hallenhaus“ bezeichnet. In der akademischen Definition dieser Art von Haus bezieht sich das Wort Fach nicht auf das Fachwerk oder „Holzeinfassung“ der Wände, sondern auf die große Gefach oder „Bucht“ zwischen zwei Paaren der Holzpfosten (Ständer), die die Decke der Halle und das Dach stützen, die etwa 2,5 Meter voneinander entfernt sind. Dies wurde auch als Maß für die Hausgröße verwendet: die kleinste hatte nur 2 Buchten, die größte, mit 10 Buchten, waren etwa 25 Meter lang. Der Begriff Halle bezieht sich auf die große offene Dreschfläche oder Diele (auch Deele oder Deel), die aus zwei Pfostenreihen gebildet wird. Die Vorwahl Niederdeutsch bezieht sich auf die Region, in der sie hauptsächlich gefunden wurden. [1] Da fast alle Fachwerk- und Hallenbauernhäuser in sogenannte Fache (Buchten) unterteilt waren, erscheint das Präfix Fach überflüssig. Möhring Architekten kleideten dieses Ferienhaus im ländlichen Deutschland in schwarz lackiertes Holz, um wie eine traditionelle Scheune auszusehen, schnitten dann aber Fenster aus den Ecken, um ihr einen zeitgemäßen Rand zu verleihen (+ Diashow). Weitere A+Awards: Ein Schwimmbad, das in diesem mit dem Architizer A+Award ausgezeichneten Haus in Mitteldeutschland beginnt, geht senkrecht zum geringen Volumen und den Projekten vom Hangentfernten aus. Mehr Das niederdeutsche Haus entstand gegen Ende des Mittelalters. Erst vor wenigen Jahren wurde in der niederländischen Provinz Drenthe ein Hallehuis entdeckt, dessen Rahmen auf das Jahr 1386 datiert werden kann. Im Jahr 2012 wurde in Best, in der niederländischen Provinz Nordbrabant, die aus dem Jahr 1262 stammt und noch heute als Stall genutzt wird, ein „hallehuis“ entdeckt.

Der lebendige Teil des Hofes selbst wird in jüngster Zeit gebaut, frühestens 1640, aber wahrscheinlich um 1680. Der Hof ist ein offizielles Denkmal. [3] Die ältesten erhaltenen Häuser dieser Art in Deutschland stammen aus dem späten 15. Jahrhundert (z.B. in Schwinde, WinsenElmarsch 1494/95). Regionale Unterschiede ergaben sich aus der Notwendigkeit, sich an die lokalen landwirtschaftlichen und klimatischen Bedingungen anzupassen. Das Design änderte sich auch im Laufe der Zeit und war passend zur sozialen Klasse seines Besitzers. Von Anfang an und für eine lange Zeit danach wurden Menschen und Tiere in verschiedenen Bereichen in einem großen Raum untergebracht. Nach und nach wurden die Wohnräume vom Arbeitsbereich und den Tieren getrennt. Die ersten Verbesserungen waren getrennte Schlafräume für den Landwirt und seine Familie auf der Rückseite des Bauernhauses.

Schlafenstis für Landarbeiter und Dienstmädchen wurden oberhalb (in Westfalen) oder neben (in Niedersachsen und Holstein) den Viehständen an den Seiten geschaffen. Fertiges Leinen, das zum Verkauf bestimmt war, wurde ebenfalls in einem speziellen Raum gelagert. Mit zunehmender Nachfrage nach Komfort und Status würden ein oder mehrere Zimmer beheizt. Schließlich wurde der Herd in eine geschlossene Küche verlegt, anstatt sich in einem Flett oder offenen Herd am Ende der Halle zu begeben. Eloxierte Aluminiumpaneele umgeben Fenster und Türen, die von Steimle Architekten (+ slideshow) in die eckigen Betonfassaden dieses Hauses in Tübingen eingelassen wurden. Mehr Vom Niederrhein bis nach Westmecklenburg war das niederdeutsche Haus die vorherrschende Landhausart. Weiter östlich wurde es bis zur Danziger Bucht gefunden, aber Gutshaus und Bauernhäuser waren häufiger. In Schleswig-Holstein wurde sie vor allem südlich der Eider, der alten Grenze zu Dänemark, gefunden. Im nördlichen Sauerland und im Weserbergland gab es weniger eine scharfe Grenze und eher eine allmähliche Verringerung der Bodenfläche, da das Gelände hügeliger wurde. In Südniedersachsen liegt der Hessische Vierkanthof gut im niederdeutschen Sprachraum. In Ostniedersachsen sind das Niedersachsenhaus und der Quadratische Hof wie ein Mosaik durchsetzt.